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Dynamische Fuß-Orthesen (DAFO)


Beschreibung

Die Versorgung mit dynamischen Fuß-Orthesen ist als Therapie zu verstehen und nicht als rein technische Versorgung. Daher besteht ein großer Teil der Versorgung darin, die bedeutsame sensorische Information, die mit stabiler Balance, Haltungskontrolle und Übergangsbewegungen verbunden ist, zu organisieren.
Dynamische Fuß-Orthesen sorgen für eine merkliche Zunahme an aktiver Tonuskontrolle, oberer und unterer Sprunggelenks- und Vorfußstabilisation und unterstützen die Entwicklung aktiver Balancemechanismen. 3–4 Millimeter tiefe Bereiche für die Zehengrundgelenke und die Ferse sorgen für die Stabilität dieser entscheidenden Vor- und Rückfußgebiete. Eine aktive Unterstützung des Längs-, Quer- und Peronealgewölbesystems sowie unter den Zehen, führt sowohl zu einer Hemmung des Tonus, als auch zu einer Stabilität des Fußes in biomechanischer Nullstellung und führt zu einer maximalen Aktivierung der normalen Haltungskontrolle.

Vorteile

  • Sie sorgen für eine mediale-laterale Sprunggelenkstabilität, während sie Dorsalextension und Plantarflexion frei lassen.
  • Nach anfänglichen Eingewöhnungsschwierigkeiten, deutlich verbessertes Balancevermögen im Sitzen, Stehen sowie Gehen.
  • Da sie sehr dünn und flexibel sind, kann man sie häufig in normalen Schuhen tragen.
  • Eine starke plantarflektorische Spastizität wird erfolgreich gehemmt, während die funktionelle Bewegung in die Dorsalextension beibehalten wird.
  • Dynamisches und nicht »statisches« Gehen ist möglich.

Indikationen

Mögliche Indikationen sind beispielsweise:

  • Pedale CP’s: Diplegien, Hemiplegien, Tetraplegien.
  • Kontrolle dynamischer Varus- und Valgusdeformitäten von wenig bis starkem Hypertonus.
  • Apedale CP’s: Diplegien, Tetraplegien um den Hypertonus zu vermindern und dadurch allefunktionellen Bewegungen und Aktivitäten einschließlich des unterstützten Sitzens und Stehens zu verbessern.
  • Kinder mit mäßiger bis starker Hypotonie und deutlicher Vorfuß- und Sprunggelenk -instabilität.
  • Kinder ohne CP, z. B. Spina bifida, Arthrogryposis, Muskeldystrophie, mit dem Ziel, im Falle eines Muskelungleichgewichtes Mittelstellungen und Stabilität zu schaffen.

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